Auf Besuch bei den Stadtwerken – Do, 16.04.2026 & Di, 28.04.2026

Im Rahmen der Verbindlichen Übung Bildungs- und Berufsorientierung bewarb sich die Mittelschule Tragöß – St. Katharein wieder für das von „dieindustrie.at“ mit € 200,- geförderte Projekt „Regionale Produktanalyse“. Im letzten Jahr ging man eine erfolgreiche Kooperation mit dem ortsansässigen Magnesit-Spezialisten STYROMAG ein. Heuer konnte die Mittelschule mit den Stadtwerken Kapfenberg ein regionales Unternehmen gewinnen, das sich in den letzten Jahren vor allem im Bereich erneuerbare Energien einen Namen gemacht hat. Das die Stadtwerke Kapfenberg aber nicht nur ein verlässlicher Nahversorger für Gas, Wasser und Strom sind, fanden die Schüler der 3. und 4. Klasse bei einer „Internet-Rallye“ in der BBO-Stunde heraus. Dabei recherchierten die 42 Jugendlichen auf der offiziellen Homepage der Stadtwerke Kapfenberg und erfuhren schnell, dass die Bandbreite an Leistungen von Brennstoffen und einer Tankstelle, über Elektroshop, Elektroinstallationen und Hiway (TV, Internet, Telefonie) bis hin zur Bestattung reicht.

Bei ihren Betriebserkundungen standen das Wasserkraftwerk in Diemlach sowie das Sonnenhaus und der Sonnenpark direkt am Standort in Kapfenberg, also erneuerbare Energien, auf dem Programm. Während Herr Haberfellner die Mädchen und Burschen mit vielen Informationen über den Aufbau und die Funktionsweise eines Wasserkraftwerks versorgte, informierte Herr Pirker die Schüler darüber, wie der Umstieg auf erneuerbare Energien (Sonne, Wasser, Wind, Erdwärme) die Erde und somit die Menschheit vor dem Chaos und Untergang retten könnte.

Kollege Bernd Kahler begleitete Schulleiter Oliver bei den Betriebserkundungen, da er in Physik und in seinem Alternativen Pflichtgegenstand „Energie und Umwelt“ die Produktanalyse mit den Schülern durchführen und dokumentieren wird. Dafür stellten die Stadtwerke Kapfenberg großzügigerweise jede Menge Kabel, Stecker und Sicherungen für unterschiedliche Zwecke zur Verfügung und „sponserten“ obendrein 2 neue, große Photovoltaikmodule. Mit den Modulen können Versuche und Messungen sowie Analysen von den größten bis hin zu den kleinsten Bauteilen eines PV-Moduls gemacht werden.

Die lehrreichen Betriebserkundungen in Kombination mit der spannenden Analyse der Produkte ließen die Schüler wieder von der „Regionale Produktanalyse“ profitieren.

 Die Schüler der 3. Klasse im Wasserkraftwerk Diemlach.

Herr Haberfellner erklärte den Aufbau und die Funktionsweise des Kraftwerks.

 Das Wasserkraftwerk Diemlach arbeitet vollautomatisch.

Herr Pircher bei seinem Vortrag über die Vorteile erneuerbarer Energien.